Ruth Gantert spricht über ihre Arbeit als Übersetzerin der geschriebenen und gezeichneten Bücher

1. Aprile 2022
Foto Ruth Gantert

Ruth Gantert spricht über ihre Arbeit als Übersetzerin der geschriebenen und gezeichneten Bücher 

Mit seinen «geschriebenen und gezeichneten Geschichten» erfindet Frédéric Pajak ein neues Genre, in dem Text und Bild in ein Zwiegespräch treten. Für sein Werk, insbesondere das zuletzt erschienene Manifeste incertain (Éditions Noir sur Blanc, 2012-2020), erhielt er 2021 den Schweizer Grand Prix Literatur. Die neun Bände stellen Künstler, Autoren, Dichterinnen des 19. und 20. Jahrhunderts vor: Walter Benjamin, den «geächteten» Gobineau, Vincent van Gogh, Emily Dickinson und Marina Zwetajewa, um nur einige zu nennen. Pajak interessiert sich für die Gebeutelten, die Gescheiterten, die von der Geschichte Ausgegrenzten. Dabei verbindet er Leseerlebnisse, Nachforschungen, Erinnerungen, Reiseerzählungen, Beobachtungen und Gedanken in Büchern von atemberaubender Poesie. Zuletzt erschien der autobiografische Band 6, Wunden, den Ruth Gantert, Redaktorin, Literaturvermittlerin und Übersetzerin, ins Deutsche übertragen hat.

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